BOOT Düsseldorf / The World is chaning and BENTE is in the Lead.

Diversifikation ist das Zauberwort. Anders formuliert, es ist schwierig nur ein Produkt auf dem Markt zu haben. Da kann einem schnell die Luft ausgehen. Auch hier macht BENTE wieder einiges richtig. Eben erst war der Launch der BENTE24 und die Crew um Bente denkt schon an die nächsten Entwicklungen. Das faszinierende daran ist auch hier wieder das Mindset der Burschen. Sie denken nicht shclicht an andere Boote, sondern um das Drumrum, was können wir noch neu machen, wo ist noch Spielraum, um Neues zu formen. Inspiriert Durch die Automobilbranche geht es nun um Sharing, ähnlich eben wie DriveNow. Ein Thema das brandaktuell ist und die Welt verändern hat. Klar, Eignergemeinschaften gibt es seit je her, aber auch die Gemeinschaften müssen sich um Antifouling und Liegplätze kümmern. Ein Grund z.B, warum ich keine Yacht besitze. Das klingt immer so übertrieben, aber Fakt ist, eine Yacht ist machbar, aber der Wille ist nicht da. Klar, wir reden hier nun von 40ft Mainstreamdingern auf Malle, nicht von der SWAN oder WALLY in der Karibik.

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Also angenommen wir besitzen eine 42er Hanse auf Malle. D.h. wir buchen uns billiger Flüge und sind so oft es geht dort und sind im stress zwischen schreienden Kindern und Reparaturen. Außerdem haben wir auch noch ein Wetterthema, was unsere Lust vielleicht auch einbremst. Darüber hinaus können wir an einem Wochenende in Palma nach links, rechts und wieder zurück. Kurzum es nervt, kostet viel Geld und es ist eine persönliche Einschränkung. Das Ergebnis ist, ich will gar keine Yacht. ich bin überzeugter Charterkunde  und hab‘  meinen Sportkatamaran am Ammersee liegen. Der kostet nix, bringt einen irren Spaß und beim Chartern bin ich all over the World am Start und muss mich nicht um Kram kümmern.

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Genau diesen hasslefree Approach will BENTE unterstützen. Dafür arbeiten sie an einer BENTE 20, die über eine APP gebucht und genutzt werden kann. Das Boot selbst konnte ich auf der BOOT in einer Art Peep-Show bereits sehen. Auffällig war, dass sich Stephan Boden und Alex Vrolijk sehr bedeckt halten, was den Antrieb betrifft. Also einen Mastfuß z.B, konnte ich auf dem Concept der  BENTE20, die in einer spektakulären Peep-Show-BOX ausgestellt war, nicht erkennen. Denke nun auch nicht, dass es ein Motorboot wird, wobei?!  Nein, ich denke eher an eine Cat-Takelung, also wie ein LASER. Vielleicht ja aber auch ein Laser-Rigg plus Gennaker. Das wäre geil. Wir werden es sehen und bleiben an der Story dran.

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Sportlich mit Style – #BENTE24

In 2014 habe ich zum ersten mal von BENTE gelesen oder gehört. Diese Idee ein Boot in dieser Größe auf unkonventionelle Art und Weise zu bauen und auch zu vermarkten hat mich sofort in den Bann gezogen. Die meisten Boote dieser Größe sind entweder Dixi Klos auf dem Wasser, oder eben zum Sonntagssegeln zu sportlich oder zu teuer. Ich denke gerade an die Melges 24. Bei diesem Renner z.B. ist es einfach übertrieben damit nur am SO Nachmittag auf dem Ammersee rumzudümpeln. Dieses Schiff braucht Challenges. Außerdem ist es zum Dümpeln auch nicht gemütlich genug. Somit liegt die Faszination die die BENTE auslöst sehr nahe.

Wir reden von wunderbaren trailerbaren 7,55m und 33qm Segelfäche/Upwind. Faszinierend für mich ist natürlich auch die Linie der Yacht. Sie ist außergewöhnlich, progressiv und zukunftsweisend. Eine Tatsache, die auch nicht verwundert, da Judel/Vrolijk ebenso begeistert von der Idee der BENTE gewesen ist und dieses Projekt unterstützt.

Progressiv ist aber nicht nur die Linie des Schiffes. Das ganze Team ist progressiv und im Rausch des Aufbruches. Das sah man auf der BOOT 2015 auch am Messestand, der aus dem Look der einheitlichen Messestände sehr hervor getreten ist. Als Besucher übermannte mich sofort das Gefühl, Teil des Projektes zu sein. Die Wände mit den Scribbles wirkten auf mich wie Metapläne in einem Workshop, phantastisch. Die BlackBox aus schwarzem Mullstoff entführten den Besucher in die Videowelt der BENTE. Rundum ein gutes Ding, eine klasse Idee. Eine wunderbare Idee war auch die Galerie auf dem Messestand. Hier hingen echt großartige Bilder des Schiffes. Leider wurden die Bilder aber über die Messetage peu a peu gestohlen. Aber das zeigt auch schon wieder die Begehrlichkeit dieser Idee. Interessieren würde mich nur, wo all die gerahmten Bilder der BENTE nun zwischenzeitlich auf der Welt hängen. Sicherlich aber waren es die meistgestohlenen Objekte auf der ganzen BOOT 2015. Diese Anekdote erzählte mir #Digger direkt, als ich bei ihm auf den Stand gestolpert bin. Auch wieder eine gute Geschichte der Bente, wobei die größte Geschichte das Projekt selbst jetzt schon ist. Ich bin überzeigt, dieses Ding wird wirklich Geschichte schreiben und ist jetzt schon ein Klassiker. Außerdem will ich auch eine. DEAL.

 

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www.bente24.com