Borne Béton – Ein Poller gibt Licht.

Maritimes Design begegnet uns of im Fashion Bereich, eher selten im Bereich Architektur und Design. Daher sticht dieses Leuchtobjekt besonders in´s Auge, das mich als Segler an einen Poller erinnert. Pur, nüchtern und aus Beton. Bahnbrechend in seiner Zeit der Entstehung.

Gerade im Kontext der Brutal Architektur der 60er und 70er Jahre waren die die Franzosen schwer damit beschäftigt krasse Architektur- und Wohnlandschaften zu formen. Ich denke hierbei nicht nur an das urbane Umfeld, sondern auch an Freizeitorten wie La Plagne oder Port Carmague. Angefangen hat Le Corbusier schon Ende der 40er mit neuen Wohnkonzepten wie dem Unité d´habitation in Marseille zum Beispiel, der Mutter aller Plattenbauten, oder eben Brutal Architektur wie es heute genannt wird. Für diesen Wohnkomplex gestaltete er eine Lampe für den Außenbereich, der den Charakterzug eines Pollers hat und in Kombi mit dem Sichtbeton Look natürlich auch gerade heute wieder fasziniert.

 

Gesehen habe ich die Lampe im Oktober diesen Jahres auf einem Designabend der Firma NEMO in München. Die Firma entwickelt eigene Lampen und Leuchten. Parallel dazu widmet sie sich aber auch der Neuauflage von Designklassikern. Die BORNE BÉTON ist eine aus der Serie dieser Master-Kollektion, die an diesem Abend in den Räumlichkeiten der Agentur Markenkultur gezeigt wurden.

 

 

Croatia reloaded. Segeln in einem perfekten Umfeld.

Kroatien war nicht mehr wirklich auf meinem Radar. In den Nougthies war ich dort viel segeln, dann ist es aber irgendwie eingeschlafen. Seit 2014 aber spüre ich einen richtigen Ansturm auf CRO in meinem Freundeskreis. Kein Wunder, wenn ich mir derzeit Europa ansehe. Da macht CRO einfach Sinn, denn in Griechenland hast Du ein komisches Gefühl und in der Türkei ergreift Dich kein Urlaubsgefühl mehr und die Stimmung wird überdeckt durch die Tatsache, dass Du in einer Diktatur bist. Darüber hinaus fühlst Du Dich auf den Flughäfen auch nicht mehr wohl.

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Charter Hostess IMG_1280

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Kurzentschlossen suchte ich also für Sommer 2016 noch ein Schiff für uns beide. Wobei Schiff wohl übertrieben ist. Wir wollten einen easy Cruise zu zweit machen und diese Tatsache nur vier Hände an Bord zu haben schränkt die Größe ein, oder ich bin einfach nicht fit genug 85qm Gennaker ohne Bergeschlauch zu bergen, oder das Ding überhaupt zu handeln.

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Daher dachte ich, dass es einfach ist so ein kleines Boot zu finden, aber Pustekuchen, Kroatien ist wirklich ausgebucht. Mein Trick war dann bei Österreichischen Charterfirmen zu suchen. Unsere Nachbarn haben einen noch besseren Zugriff auf die Angebote in deren – sagen wir – Nachbarland. Wir flogen direkt von MUC nach Split, gerade mal eine Stunde Anreise. Das ist schon Wahnsinn. Im Charterhafen angekommen war ich erstmal überwältigt von dem Trubel dort. Gut, es war HighSeason und es startete am gleichen Wochenende die YACHTWEEK.

Das Boot selbst wurde dann direkt über BANTOURS.hr an uns übergeben. Eine DUFOUR 38 aus 2008 mit einem 2016er Refit über Mayer-Yachten. Der Service war sehr gut. Die Einweisung perfekt. Einziges Manko. Wir mussten ewig in der Sonne warten, bis wir dran gekommen sind. Aber mei, es war SA und eben Bettenwechsel, klar, dass es da a bissl zugeht. Als wir dann an der Reihe waren lief es aber wie am Schnürchen. Unsere Betreuerin nahm sich Zeit für uns machte ihren Job souverän und sauber. Man wünscht sich richtig, dass man das nächste mal wieder auf sie trifft. Deal.

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Unser Kurs war easy und sehr klar. Ablegen in Kastela, dann weiter nach Hvar zu den Dracheninseln und übersetzen nach Vis. Von dort dann zurück über Drevnik Mali nach Katela.

Die Bedingungen im August sind super und für diesen Törn wählte ich zum ersten mal die NAVIONICS APP zur Planung und zur Durchführung. Erstaunlich wie gut die APP funktioniert. Eine wahre Erleichterung und Erweiterung der Navigation. Klar, die Karten waren auch noch an Bord. Sogar sehr viele und allumfänglich, auch eher selten. Den Kartenplotter hatten wir natürlich auch aktiviert. Aber beides lief eher im Hintergrund. Den korrekten Eintrag auf der Karte mache ich aber dennoch auch noch, für den Fall der Fälle. Den Kartenplotter nutzte ich nur zur Ankerwache. Wobei es auch hier schon bessere Apps gibt wie über den Plotter von Raymarine.

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Ein absolut notwendiger Begleiter für mich war das 888 Küstenhandbuch. Dieses Werk ist ein Muss auf einem Kroatien Törn. Ich kannte es bis dato nicht, aber mein Freund Sascha Jäger hielt es für unabdingbar und ich bin heute noch für seinen Tipp dankbar. Das Heftchen ist eine Mischung aus schematischen Karten, spannenden Infos und einem gewissen Witz. Also unbedingt kaufen.

Der Törn selbst war easy und lief wie geplant. Das ein oder andere mal wählten wir einen andere Bucht als vorgesehen. Die Route aber blieb prinzipiell. Die Bedingungen im August in dieser Gegend sind gemäßigt. Wind ist eher zu wenig. Daher buchten wir auch noch den 85qm Gennaker, der uns bei diesen Windverhältnissen gut angeschoben hat. Nur das Bergen alleine ohne Hilfsmittel, geht so.

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Hvar selbst war ein Highlight. Alleine schon, weil wir dort den Rest von München getroffen haben, das ist echt Wahnsinn. Die Stimmung ist ausgelassen, mediterran und cool. Das Beste aber, ausgerechnet wir ergaunerten uns einen Bojenplatz mitten im Hafen. Das war quite cool.

Die Dracheninseln welche Hvar vorgelagert sind eignen sich ideal zu Segeln. Prinzipiell könnte man auch direkt mit dem Catamaran rübersegeln. Das ist echt ein Steinwurf entfernt, unzählige Buchten. Großartig auch der Club CARPE DIEM. Das ist natürlich der Hit, wenn man mit der Yacht direkt vor dem Club ankern kann und dann am Abend mit dem Dinghy rüberzwitschern kann, geil.

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Der Rückweg nach Trogir war natürlich traurig. Eine Woche geht schnell vorbei, trotzdem war es aber auch seglerisch ein Erlebnis. Am letzten Tag tröpfelte es auch ein wenig und wir mussten ohne Wind, aber mit Maschine nach Split an die Tankstelle. Da war die Hölle los und im Hafen lagen die Yachten wie an der Perlenkette, um an den Zapfhahn zu kommen. Das lief aber tatsächlich ganz diszipliniert.

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Die Rückgabe des Schiffes lief problemlos. Wir waren auch schon eher dort, da es absehbar war, dass es gegen Spätnachmittag eng wird, wenn alle zurückkommen. Bei einer Crew von zwei willst den Stress aber nicht. Da lagen wir dann vertaut am Steg und hatten eine wunderbare Woche, to be continued.

Boot Düsseldorf / Your Disco needs you.

The Land Rover Discovery is back. On the „BOOT“ 2017 Land Rover had their Lounge at SUNSEEKER as every year. For me as a sailor, motor yachts are not the HighLight, but I have to say, these are really amazing. The whole appearance of the booth is amazing. Great architecture, perfect set-up of the boat up to the dress of the stuff. They did a great job. Perfect conditions for Land Rover and Jaguar in that environment.

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In 2017 the Disco looks much more pleasing. It´s not anymore the angular Range Rover and the gentle Defender. Is that a pity? I don´t know, it is what it is, the brand new Discovery. In our regulated world everything gets more pleasing and mainstream. It is difficult to build a rough defender as in 1975, or a Mini at the end of the 60ies. There are so many regulations, safety aspects and sales needs that the character gets lost. Within that environment the Land Rover Discovers gets quite cool. The front is nice and the rear of the SUV looks a bit like an Asia car. In total it´s quite big. A wonder why, you can place 7 seats inside. That’s a bit. In the past the differentiation was stronger. If you look at the profile of the care and compare it with the Range Rover series, you will see, the rear lights and the design lines are quite similar. That makes it difficult to understand the four lines.

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Above all you have the luxury Range Rover with two models. The second one is the classic mixture between luxury and the hard life; the Discoveries. The third line is more a tool than a car and we love it, the Defender. Last not least the revolutionary and outstanding Evoque with it´s different models.

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At the end it´s a Land Rover and therefore it´s a story. What I need is a Plug-in Hybrid. Till now they I couldn’t get a info from Land Rover when the PHEV is coming. Hopefully soon. It´s a kind of social prestige.

BOOT Düsseldorf / MORE55 is the eyechatcher of the fair.

I was in between two appointments when I crossed the booth of MORE Boats. I don´t know anymore if I first saw the yacht or the corresponding hostess of the display. Both were exciting.

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First of all the hosts were the most stylish on the fair and that should be an extra post. Back to the boat. The colour in light blue looks different to the rest of the yachts in that price range. On the first view you can see that it is a performance cruiser. Sporty lines, a low greenhouse and the tables in the cockpit are easily to restore complete. That´s a bid. Above that the deck is quite clean and promises racing. You see a lot of skylights which makes the cabin very light. The sheets are running under deck; looks great, but I´m afraid of it. Just in case something happens. At that point it is difficult to replace them.

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With about 16m length and 5m wide you have also enough space in the cabin. The interior was too dark for me. There are other boats on the fair which are more modern in the cabin. But they told me that you can get a lot of different kind of wood and colours. We have to see. The Details are not clever and the colour matching is not really conservative maritim, but also not modern. That´s a pity compared with the exterior. Whereupon especially for the fair they made a plexiglas floor where you can see the stainless-steel frame of the boat. That´s a highlight. Also the different door handles, they look strange but they feeling good in your hands.

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Another cool thing is the dinghy garage. Cause of the wide stern you can store the dinghy crossways. That´s cool but difficult to get in I think. In the version on the BOOT the yacht also had a skipper´s berth in the bow which is quite small, but everything is there. Fair enough.

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The MORE55 is build in Croatia. Therefore you will find a big fleet there and above that MORE is also offering a charter fleet there. I know I will BOOK it. I´m really taken with the MORE55. It is a true performance cruiser. You feel the passion of the team. Their idea was to build a fast cruiser and they had a few meetings with different wharfs and no of them could realise their idea. Therefore they build it by their own. Good story!

BOOT Düsseldorf 2017 / CNB, that´s performance cruising.

CNB was on my radar for the last years, but I hadn’t the chance to look at them. The days at the BOOT were always to busy. In 2017 it was my goal to look at them. That viewing changed my life.

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I get on the booth for my appointment with Vincent. Unfortunately he was not available at that time and the CNB team was very sorry that he wasn’t available. They were very committed and asked me if it is OK when another colleague will show me the yacht. For sure it was fine for me and I met Cedric Beaumont, he´s not just a expert of CNB, he is always the skipper of the wharf. He´s a real genius in sailing. He startet his Ocean Career four years ago. He was at a point where he asked himself what to do? He had a save life, but he decided to do something with passion. Chapeau. He did, what all of us wanted to do. Right now he´s the skipper for CNB and for the owners of CNB yachts who needs his support on the oceans around the world. From my point of view CNB get´s the right man for that job. He has the skills and the passion you need for that job.  Perfect conditions to get the boat explained by him. With his expertise, I get the info I need.

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The CNB 76 is quite pure, the first impression is the flush-deck. There is nothing where your eyes get stopped. It´s all in the flow and a pleasure if you like it pure and simple. The lines are straight and elegant. It´s a unique styling of the yacht. One USP is the decksaloon. If you are insight you have a 360° view. That´s really awesome. Especially when you see the mega winches in Front. At the back you see the two outboard helms, which are at the right place. The finish of them is one of the best I´ve ever seen. A mixture between carbon-fibre and wood. Really awesome craftmanship. Back in the insight; the design is outstanding. There is no yacht which has a interior like that. It´s quite light and open. Above that you see a lot of good ideas. Most of them I like the sofa on starboard. You can combine it as one sofa, or you have two club chairs beside a sexy storage for your drinks. You have to see that awesome. The only thing which doesn’t match my style are the Philipp Starck lamp FLOS Miss K ALU. That´s a relict out of the 90ies.

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CNB itself stands for Construction Navale Bordeaux and is part of the Beneteau Group. That makes them convenient to produce, in which convenient is relative. We are talking about luxury yachts. We don´t talk about the price. It´s enough. But much more importantly in this group construction is the way CNB can produce for that price. You will get a modular build scheme which make your yacht semi custom. Another benefit of that modular system is the time to build. You will get your dream within six month.

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When you are aboard it takes no minute that you realise for what the boat is build. Yeah you can do races with it. Yeah you can do a show-off in St. Tropez. The real sense of the yacht is performance cruising and you can feel it. It´s not a yacht for posers. It´s a beautiful boat for connossieurs.

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You can also see that in the daily needs aboard. There is for example a powerful pump in the storage for a fast inflating of the stand-up boards.

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At the end I´m addicted to that yacht. I cannot understand why I haven´t been there before. For now on CNB is always on my radar. I´ve checked the charter possibilities today on MerexYachts. I have to be on one, sooner or later and than I will give you the cruising report.

BOOT Düsseldorf / A Day for a Daysailer.

Sailing is the essence of all. It helps you very fast to find yourself, or it helps you to forget all around you. Yes, it´s a kind of a meditation. With a big ship it´s sometimes very complicated to go for a quick cruise in the evening or on a sunny Sunday. On the other hand the catamaran, or the Laser is much to wet and you don´t want to wear a neopren, or wetsuit all the time. If these thoughts are not unknown for you, I bet you are a fan of a daysailer.

These kind of boats are really booming and beside the well known MELGES, b/one, XTREME26, J/70 or the legendary DYAS and TRIAS and at least don´t forget the DRACHEN. Which is perhaps the definition of a daycruiser.

You see the concept is quite old, but still modern. It reduces sailing to the max. No electric, no hassle. When you have wind it will be cool, if there is no wind, it is your island of serenity with a beer or wind in your hands.

At the BOOT 2017 the topic shows us more the premium site of that kind of boats. We had a look at the TOFINOU which is since two years on my radar. But in that year I visited their display an I was excited. The materials and the design is a mixture of the elegance of the past combined with the step ahead. I like the carbon fibre elements, the colours and the wonderful lines of that boat.

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The one which is the definition of asceticism ist the ESSE with their three models. Every type of them is awesome. Incredible colors,whereupon colour is the wrong term. It´s just a attractive mixture between grey and white combined with a teak that makes you insane. The lines of the boats are so simple that you ask yourself; why I haven´t done it. The normal thing when you see something such beautiful. Think about Giacometti or the 911.

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Last not least the Black Pepper Code#. I saw it for the very first time at the BOOT. On the first view I walked by and than I stopped and thought, huh, that´s outstanding. A few minutes later of friend of mine told me the same and than we had a closer look. That daysailer is a benchmark. Unfortunately the price is also massive.

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Crossing the Ocean.

Today is a rainy day. That´s always a good opportunity to organize a fews things. Today I was searching for flights to Helsinki. There will be the SEAPOINT RACE in June and we will be aboard of EIRA. That´s the fantastic SWAN 51 of Sebastian Gylling who is the owner and skipper of that classic Nautor´s Swan Yacht. I was on that boat at the end of 2012 were we crossed the Atlantic within the Atlantic Race for Cruisers. Today I was thinking about that cruise and would like to show you the video again. ATLANTIC CROSSING / VIDEO

 

America´s Cup DUBAI

„Der Druck war hoch heute, aber wir haben alles herausgeholt“, mit diesen Worten fasste Sir Ben Ainslie seinen durchaus beeindruckenden Sieg zusammen. Am Start gab es Schwierigkeiten, aber dann hat er doch gesiegt. Mich erinnerte es an den Sieg von BMW ORACLE Racing vs. TEAM Newzealand in 2013. Da ging es nach einigen Schwierigkeiten dann auch noch auf das Sieger

2016 Louis Vuitton Americas Cup World Series. LandRover BAR skippered by Ben Ainslie (GBR) shown here celebrating after winning the first event of 2016 (Photo by Lloyd Images)

2016 Louis Vuitton Americas Cup World Series. LandRover BAR skippered by Ben Ainslie (GBR) shown here celebrating after winning the first event of 2016
(Photo by Lloyd Images)

2016 Louis Vuitton Americas Cup World Series. LandRover BAR skippered by Ben Ainslie (GBR) shown here in action on day 2 of racing in Oman where the team won the event (Photo by Lloyd Images)

2016 Louis Vuitton Americas Cup World Series. LandRover BAR skippered by Ben Ainslie (GBR) shown here in action on day 2 of racing in Oman where the team won the event (Photo by Lloyd Images)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das BAR  Land Rover Racingteam gibt ohnehin gut Gas. Deren Engagement wirkt sehr überzeugend. Der absolute Siegeswille ist so spürbar. Das dachte ich mir schon auf der Pressekonferenz der BOOT zu Beginn des Jahres. Dieses Team will es wissen. Diese Englische Symbiose wirkt kraftvoll. Hier spürt man die Seemannschaft „All Hands on Deck“.

2016 Louis Vuitton Americas Cup World Series. LandRover BAR skippered by Ben Ainslie (GBR) shown here in action on day 2 of racing in Oman where the team won the event (Photo by Lloyd Images)  Louis Vuitton Amereica's Cup World Series The LandRover BAR Americas Cup team practice and prepare for the start of the racing in Muscat on Sat 27th Feb

Louis Vuitton Amereica’s Cup World Series
The LandRover BAR Americas Cup team practice and prepare for the start of the racing in Muscat on Sat 27th Feb

Bei BAR ist die Stimmung ohehin gut, das Team freut sich auf Dezember 2016, wenn das neue Boot „R1“ der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. Erstaunlicherweise geht BAR aber jetzt schon einen anderen Weg. Normalerweise wird beim AC alles sehr geheim gehalten. In diesem Fall aber hat das Team bereits Know-how vorgestellt. Diese Vorgehensweise erinnert ein Wenig an TESLA, die auch das hauseigene Wissen der Öffentlichkeit darlegen. Das ist neu, das ist gut. Wir kennen alle noch die Bilder aus den 80ern wo die Rumpfformen der Schiffe in Laken gehüllt präsentiert wurden.

Dieses Know-how Thema pusht natürlich auch Land Rover immens, was natürlich auch Sinn macht. Dort sind Ingenieure mit enormen Wissen, ebenso vorhanden, wie die entsprechende Hardware. Da denke ich z.B. an einen Windkanal; Menschen&Maschinen eben.  Wobei mich das nun an Fritz Lang´s METROPOLIS erinnert.  Grundtenor war dort war ja auch die Macht der MenschMaschine. Wobei – vorsicht Ironie – diese AC72 Katamarane sind ja auch irgendwie Monster und martialisch, aber auch das passt zu Land Rover. Ich bin ja ein Kind der 80er und für mich war die Camel-Trophy damals das Maß aller Dinge. Ganz nach dem Motto: „Lieber im Sumpf übernachten, als über Nacht versumpfen.“ Das ist aber auch wunderbar, denn hier schließt sich dann  auch wieder der Kreis, bzw. die Ideologie, die Story, dass es bei Land Rover eben immer auch um das Abenteuer geht. Das wird schon deutlich transportiert über die Jahre und das ist auch gut.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung der Land Rover Presseabteilung, Lloyd Images.

Get the PULSE.

Meine Segelerfahrungen sind ja sehr geprägt vom Katsegeln. Mir gefiel schon immer dieses Speedgefühl und die Einfachheit, die diese Spezies ausstrahlt. Wobei hier Einfachheit nicht zu verwechseln ist mit einfach im klassischen Sinne. Seglerisch ist ein Kat etwas anderes. Er ist viel sensibler und es braucht ein paar mehr Tricks, oder sagen wir Know-how. Mit Einfachheit meine ich mehr die Technik, die hinter den Booten steckt. Das Einhaken vom Groß am Topp, keine Klampen, oder die Rudermechanismen. Sagen wir so, Details am Kat sind oftmals cleverer gelöst und die Community die dahinter steht sind auch mehr Freibeuter wie Admiralität. Das ist schön, das macht es auch aus.

Auf der Hanseboot ist mir der Corsair Pulse 600 zum ersten mal in´s Auge gesprungen. Es war das erste Schiff welches ich auf der Messe gesehen habe und es war auch noch auf der diesjährigen BOOT faszinierend.

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Der Tri ist für mich der Inbegriff eines Daycruisers. Eigentlich prädestiniert für Binnenseen mit leichten Winden. Für Bayrische Seen ideal. Zumal das Schiff auch eben bei leichten Winden sofort anspringt. Klar, es fehlt der Bleikiel, kaum Tiefgang und er hat einen Carbon Mittelrumpf. Damit bist Du auf der Siegeseite. Schade nur, dass die Carbonstruktur nicht sichtbar ist. Bei viel Wind bringt er Spaß und und gut Druck in´s Schiff. Actionreich, wenn der Leeschwimmer durch´s Wasser knallt. Da gibt es dann am Ammersee dieses Französische Gefühl; Loick Peyron gleich über die Ozeane zu fliegen. Single handed eben, BÄMM. Wobei der PULSE auch mit bis zu 4 Personen gesegelt werden kann. Bei seiner Länge von 6m schaut das Ding eben auch scharf aus. Erst recht, wenn man ihn mit den Variantas aus den 60ern vergleicht, die da sonst so rumschippern. Auch die Mädels werden es lieben, denn die Trampoline zwischen den Rümpfen sind die wohl bequemsten Liegewiesen die man sich vorstellen kann und bei Wind kann man auch mal den MUSTO Kram raus holen und Spaß haben, ohne gleich im Neopren im Trapez zu hängen. Dafür bin ich nämlich langsam zu alt.

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Der ganze Tri ist im Handumdrehen trailerbar. Mir persönlich ist das nicht so wichtig, da ich lieber im Revier bleibe. Da aber hat das Schiff den Vorteil, dass es locker um die Boje schwojen kann und das bei eigentlich null tiefgang, das macht ihn auch zum Bojenkönig in seichtem Gewässer.

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Bleibt zum Schluss noch der Preis zu erwähnen. 40.000 EUR, eher einen Deut mehr sollte man sich schon dafür bereitlegen. Dafür gibt´s dann aber eine echt heiße Optik, dabei möchte ich nur die drei negativen Steven erwähnen. Irre. Wobei am heißesten finde ich die Kiste, wenn man die Schlupfkajüte abnimmt und der Mast dann auf diesem Targa Bügel steht; das hat Style. Im Frühjahr beginnt das Testseglen, wir werden sehen, wie es sich dann anfühlt. Bericht folgt.

PULSE flying Pulse Trailer

BOOT Düsseldorf / Marine Composite with a gaff sail.

There was one thing at the BOOT which was really amazing. I just walk through the exhibition hall and I saw that stunning hull in light blue. Cool lining and a wonderful wooden deck.

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When I looked ahead of the rig I was astonished. I expected a cool Fat Head and spectacular spreaders, but I saw something different. There was a gaff rig. I´ve never seen such an old school rig in such a modern mode. Awesome. The sales man of Marine Composite told me about the advantages of that rig, which I couldn´t share. The main reason for the rig is that you get more power at the top with a lower rig; if I understand that right. Above that it´s something different, why not. Above that I saw about 3 manufacturers who had a gaff yacht in their programme.

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