Adriatic Pleasure Cruise Croatia 2017.

Der Sommer geht leider zu Ende, aber es gab noch ein Highlight für HighTide; unser traditioneller Easy-Cruise in Kroatien. My 1st Mate, our Boat and me. Dieses mal wurde es eine DUFOUR 350 GL. Ein wunderbares Boot, der Detailbericht zum Boot selbst folgt asap in einem separaten Post.

 

Für 2017 haben wir uns als Startpunkt die Marina Kremik ausgesucht. Das ist südlich von Primosten. Wir planten einen Törn in Richtung Norden in die Südkornaten, also Mitteldalmatien. Ziel waren die Inseln Zirje, Kakan, Kaprije und Zlarin.

Aufgrund der Wetterlage hatten wir nicht ganz soviel Zeit wie angedacht. Plan war es auch noch weiter nach Norden zu gehen. Nach Murter wäre ich gerne noch gesegelt, das gab dann aber die Zeit nicht her. Wir hatten die Woche vor Abreise schon eine schlechte Wetterprognose und es besserte sich auch nicht wirklich.

 helming heading upwind steering

 

Traditionell kaufe ich mir immer den Meeno Schrader Törnberatung/Wetterprognose für Rund 90 EUR. Denke aber das ich das zukünftig nimmer beziehen werde. Mit all den WetterAPPS und dem Kroatischen Seewetterbericht sind es die 90 EUR nicht mehr wert. Zumal ich ab Zustellung keine Updates bekomme. Wetter ist Veränderung.

Geflogen sind wir wieder easy mit der LH von MUC nach Split. In einer guten Stunde waren wir dort und dann zack, zack mit UBER in den Hafen. Direkt bei CHILLA SAILING geklopft und unsere ziemlich neue Yacht übernommen. Das Chilla Team ist jung und kompetent und setzt sich sehr für eine gute Ausstattung der Boote ein. Anton, der uns das Boot übergeben hat erklärte alles en Detail und sagte uns auch worauf wir achten müssen und was ihm wichtig ist. Ja, die Übergabe hat sogar richtig Spaß gemacht. In Kroatien habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Einchecken wie im Hotel ist. Die Betten sind schön gemacht, die Handtücher drapiert. Wunderbar. Besonders gefreut haben mich die weißen Handtücher. Das ist stylo. Oft habe ich auch schon so bunte Muschelprints etc. erlebt. Hier nicht, hier war alles abgestimmt, inkl. Küchentüchern und Toilettenpapier. Basics eben. Da kommt schon zu Beginn ein gutes Gefühl auf. Wie im Hotel eben.

Im Supermarkt der Marina haben wir dann provisioniert und waren klar. Nur das Wetter war alles andere wie klar. Es tobte und regnete. Das war insofern echt irre, da die Marina ja für ihre geschütze Lage bekannt ist. Hier hat es aber geschüttet, als gäbe es kein morgen.

 

 

Am DI war es dann soweit. Wir können auslaufen, das Wetterfenster passt. Wir habe SE mit rund 12kn, ideal. Unseren Törnplan haben wir verändert. Aus unserem einwöchigen Törn bleiben ja nun nur noch 4 Tage übrig:

Day 1: Marina Kremik – Zerje, Bojenfeld Tratinska, 250kn

Day 2: Zerje – Kakan, Bojenfeld Potkucina, 200kn

Day 3: Kakan – Zlarin, 140kn

Day 4: Zlarin – Marina Kremik

Distanzmäßig sind die Etappen easy. wir machten immer so knapp 20nm am Tag. Wichtiger war uns der Weg. Durch die nahen Ziele konnten wir genießen und Schläge machen wie es uns gefällt. Wir hatten ja auch einen Gennaker an Bord den wir einsetzen wollten. Am 2. Tag nach Kakan konnten wir diesen auch richtig gut einsetzen. Am dritten Tag hatten wir auch noch einen irren Downwind Kurs, aber bei 17kn brauchen wir den zu zweit nicht mehr setzen. Wobei setzen und segeln nicht das Thema sind. Ich habe dann Schwierigkeiten beim Bergen. Wer mir hier Tipps geben kann, gerne.

 

 

In Tratinska buchten wir über die „MySEA“ APP, in den anderen beiden Buchten war eine Resevierung leider nicht möglich. Schade, denn das ist dann immer so ein pokern; lange draußen bleiben und segeln, oder früh rein und sicher an der Boje liegen. Das ist immer der schmale Grad. Klar, am Ende kannst dann auch ankern, aber auch hier wieder, doof zu zweit. Da habe ich dann immer die Ankerwache und den Hassle, wenn es nachts nicht hält. Hatte ich, brauch ich nimmer.

Die Restaurants in den Buchten waren allesamt großartig. Meist hatten wir eine umwerfende Vorspeise mit lokalem Schinken und Käse und als Hauptgang einen Fisch mit Mangold und Kartoffeln. Ein wirkliches Geschmackserlebnis. Könnt´gleich wieder essen. Wobei auch hier selbst Anfang Sept. eine Reservierung nicht schadet.

 

 

Alle Infos zur Planung haben wir wieder aus dem 888 gezogen. Das war wie immer eine sichere Bank und macht auch Spaß. Erstaunt hat mich, dass es nicht wirklich Törnempfehlungen für eine Woche nach Norden geben hat. Mei, wahrscheinlich aber ist es eben so easy in den Südkornaten, dass eben jeder direkt sein Ding macht.

 

Bin gespannt wo es uns nächstes Jahr hintreibt. Hab mir extra schon einmal ein paar Kuna als Reserve übrig gelassen. Angedacht ist eine Woche ab Zadar, oder doch wieder Split und schnell an Hvar vorbei nach Korcula. We will see.

 

 

 

 

Croatia reloaded. Segeln in einem perfekten Umfeld.

Kroatien war nicht mehr wirklich auf meinem Radar. In den Nougthies war ich dort viel segeln, dann ist es aber irgendwie eingeschlafen. Seit 2014 aber spüre ich einen richtigen Ansturm auf CRO in meinem Freundeskreis. Kein Wunder, wenn ich mir derzeit Europa ansehe. Da macht CRO einfach Sinn, denn in Griechenland hast Du ein komisches Gefühl und in der Türkei ergreift Dich kein Urlaubsgefühl mehr und die Stimmung wird überdeckt durch die Tatsache, dass Du in einer Diktatur bist. Darüber hinaus fühlst Du Dich auf den Flughäfen auch nicht mehr wohl.

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Charter Hostess IMG_1280

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Kurzentschlossen suchte ich also für Sommer 2016 noch ein Schiff für uns beide. Wobei Schiff wohl übertrieben ist. Wir wollten einen easy Cruise zu zweit machen und diese Tatsache nur vier Hände an Bord zu haben schränkt die Größe ein, oder ich bin einfach nicht fit genug 85qm Gennaker ohne Bergeschlauch zu bergen, oder das Ding überhaupt zu handeln.

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Daher dachte ich, dass es einfach ist so ein kleines Boot zu finden, aber Pustekuchen, Kroatien ist wirklich ausgebucht. Mein Trick war dann bei Österreichischen Charterfirmen zu suchen. Unsere Nachbarn haben einen noch besseren Zugriff auf die Angebote in deren – sagen wir – Nachbarland. Wir flogen direkt von MUC nach Split, gerade mal eine Stunde Anreise. Das ist schon Wahnsinn. Im Charterhafen angekommen war ich erstmal überwältigt von dem Trubel dort. Gut, es war HighSeason und es startete am gleichen Wochenende die YACHTWEEK.

Das Boot selbst wurde dann direkt über BANTOURS.hr an uns übergeben. Eine DUFOUR 38 aus 2008 mit einem 2016er Refit über Mayer-Yachten. Der Service war sehr gut. Die Einweisung perfekt. Einziges Manko. Wir mussten ewig in der Sonne warten, bis wir dran gekommen sind. Aber mei, es war SA und eben Bettenwechsel, klar, dass es da a bissl zugeht. Als wir dann an der Reihe waren lief es aber wie am Schnürchen. Unsere Betreuerin nahm sich Zeit für uns machte ihren Job souverän und sauber. Man wünscht sich richtig, dass man das nächste mal wieder auf sie trifft. Deal.

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Unser Kurs war easy und sehr klar. Ablegen in Kastela, dann weiter nach Hvar zu den Dracheninseln und übersetzen nach Vis. Von dort dann zurück über Drevnik Mali nach Katela.

Die Bedingungen im August sind super und für diesen Törn wählte ich zum ersten mal die NAVIONICS APP zur Planung und zur Durchführung. Erstaunlich wie gut die APP funktioniert. Eine wahre Erleichterung und Erweiterung der Navigation. Klar, die Karten waren auch noch an Bord. Sogar sehr viele und allumfänglich, auch eher selten. Den Kartenplotter hatten wir natürlich auch aktiviert. Aber beides lief eher im Hintergrund. Den korrekten Eintrag auf der Karte mache ich aber dennoch auch noch, für den Fall der Fälle. Den Kartenplotter nutzte ich nur zur Ankerwache. Wobei es auch hier schon bessere Apps gibt wie über den Plotter von Raymarine.

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Ein absolut notwendiger Begleiter für mich war das 888 Küstenhandbuch. Dieses Werk ist ein Muss auf einem Kroatien Törn. Ich kannte es bis dato nicht, aber mein Freund Sascha Jäger hielt es für unabdingbar und ich bin heute noch für seinen Tipp dankbar. Das Heftchen ist eine Mischung aus schematischen Karten, spannenden Infos und einem gewissen Witz. Also unbedingt kaufen.

Der Törn selbst war easy und lief wie geplant. Das ein oder andere mal wählten wir einen andere Bucht als vorgesehen. Die Route aber blieb prinzipiell. Die Bedingungen im August in dieser Gegend sind gemäßigt. Wind ist eher zu wenig. Daher buchten wir auch noch den 85qm Gennaker, der uns bei diesen Windverhältnissen gut angeschoben hat. Nur das Bergen alleine ohne Hilfsmittel, geht so.

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Hvar selbst war ein Highlight. Alleine schon, weil wir dort den Rest von München getroffen haben, das ist echt Wahnsinn. Die Stimmung ist ausgelassen, mediterran und cool. Das Beste aber, ausgerechnet wir ergaunerten uns einen Bojenplatz mitten im Hafen. Das war quite cool.

Die Dracheninseln welche Hvar vorgelagert sind eignen sich ideal zu Segeln. Prinzipiell könnte man auch direkt mit dem Catamaran rübersegeln. Das ist echt ein Steinwurf entfernt, unzählige Buchten. Großartig auch der Club CARPE DIEM. Das ist natürlich der Hit, wenn man mit der Yacht direkt vor dem Club ankern kann und dann am Abend mit dem Dinghy rüberzwitschern kann, geil.

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Der Rückweg nach Trogir war natürlich traurig. Eine Woche geht schnell vorbei, trotzdem war es aber auch seglerisch ein Erlebnis. Am letzten Tag tröpfelte es auch ein wenig und wir mussten ohne Wind, aber mit Maschine nach Split an die Tankstelle. Da war die Hölle los und im Hafen lagen die Yachten wie an der Perlenkette, um an den Zapfhahn zu kommen. Das lief aber tatsächlich ganz diszipliniert.

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Die Rückgabe des Schiffes lief problemlos. Wir waren auch schon eher dort, da es absehbar war, dass es gegen Spätnachmittag eng wird, wenn alle zurückkommen. Bei einer Crew von zwei willst den Stress aber nicht. Da lagen wir dann vertaut am Steg und hatten eine wunderbare Woche, to be continued.

BOOT Düsseldorf / MORE55 is the eyechatcher of the fair.

I was in between two appointments when I crossed the booth of MORE Boats. I don´t know anymore if I first saw the yacht or the corresponding hostess of the display. Both were exciting.

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First of all the hosts were the most stylish on the fair and that should be an extra post. Back to the boat. The colour in light blue looks different to the rest of the yachts in that price range. On the first view you can see that it is a performance cruiser. Sporty lines, a low greenhouse and the tables in the cockpit are easily to restore complete. That´s a bid. Above that the deck is quite clean and promises racing. You see a lot of skylights which makes the cabin very light. The sheets are running under deck; looks great, but I´m afraid of it. Just in case something happens. At that point it is difficult to replace them.

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With about 16m length and 5m wide you have also enough space in the cabin. The interior was too dark for me. There are other boats on the fair which are more modern in the cabin. But they told me that you can get a lot of different kind of wood and colours. We have to see. The Details are not clever and the colour matching is not really conservative maritim, but also not modern. That´s a pity compared with the exterior. Whereupon especially for the fair they made a plexiglas floor where you can see the stainless-steel frame of the boat. That´s a highlight. Also the different door handles, they look strange but they feeling good in your hands.

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Another cool thing is the dinghy garage. Cause of the wide stern you can store the dinghy crossways. That´s cool but difficult to get in I think. In the version on the BOOT the yacht also had a skipper´s berth in the bow which is quite small, but everything is there. Fair enough.

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The MORE55 is build in Croatia. Therefore you will find a big fleet there and above that MORE is also offering a charter fleet there. I know I will BOOK it. I´m really taken with the MORE55. It is a true performance cruiser. You feel the passion of the team. Their idea was to build a fast cruiser and they had a few meetings with different wharfs and no of them could realise their idea. Therefore they build it by their own. Good story!

BOOT Düsseldorf 2017 / CNB, that´s performance cruising.

CNB was on my radar for the last years, but I hadn’t the chance to look at them. The days at the BOOT were always to busy. In 2017 it was my goal to look at them. That viewing changed my life.

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I get on the booth for my appointment with Vincent. Unfortunately he was not available at that time and the CNB team was very sorry that he wasn’t available. They were very committed and asked me if it is OK when another colleague will show me the yacht. For sure it was fine for me and I met Cedric Beaumont, he´s not just a expert of CNB, he is always the skipper of the wharf. He´s a real genius in sailing. He startet his Ocean Career four years ago. He was at a point where he asked himself what to do? He had a save life, but he decided to do something with passion. Chapeau. He did, what all of us wanted to do. Right now he´s the skipper for CNB and for the owners of CNB yachts who needs his support on the oceans around the world. From my point of view CNB get´s the right man for that job. He has the skills and the passion you need for that job.  Perfect conditions to get the boat explained by him. With his expertise, I get the info I need.

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The CNB 76 is quite pure, the first impression is the flush-deck. There is nothing where your eyes get stopped. It´s all in the flow and a pleasure if you like it pure and simple. The lines are straight and elegant. It´s a unique styling of the yacht. One USP is the decksaloon. If you are insight you have a 360° view. That´s really awesome. Especially when you see the mega winches in Front. At the back you see the two outboard helms, which are at the right place. The finish of them is one of the best I´ve ever seen. A mixture between carbon-fibre and wood. Really awesome craftmanship. Back in the insight; the design is outstanding. There is no yacht which has a interior like that. It´s quite light and open. Above that you see a lot of good ideas. Most of them I like the sofa on starboard. You can combine it as one sofa, or you have two club chairs beside a sexy storage for your drinks. You have to see that awesome. The only thing which doesn’t match my style are the Philipp Starck lamp FLOS Miss K ALU. That´s a relict out of the 90ies.

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CNB itself stands for Construction Navale Bordeaux and is part of the Beneteau Group. That makes them convenient to produce, in which convenient is relative. We are talking about luxury yachts. We don´t talk about the price. It´s enough. But much more importantly in this group construction is the way CNB can produce for that price. You will get a modular build scheme which make your yacht semi custom. Another benefit of that modular system is the time to build. You will get your dream within six month.

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When you are aboard it takes no minute that you realise for what the boat is build. Yeah you can do races with it. Yeah you can do a show-off in St. Tropez. The real sense of the yacht is performance cruising and you can feel it. It´s not a yacht for posers. It´s a beautiful boat for connossieurs.

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You can also see that in the daily needs aboard. There is for example a powerful pump in the storage for a fast inflating of the stand-up boards.

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At the end I´m addicted to that yacht. I cannot understand why I haven´t been there before. For now on CNB is always on my radar. I´ve checked the charter possibilities today on MerexYachts. I have to be on one, sooner or later and than I will give you the cruising report.

BOOT Düsseldorf / A Day for a Daysailer.

Sailing is the essence of all. It helps you very fast to find yourself, or it helps you to forget all around you. Yes, it´s a kind of a meditation. With a big ship it´s sometimes very complicated to go for a quick cruise in the evening or on a sunny Sunday. On the other hand the catamaran, or the Laser is much to wet and you don´t want to wear a neopren, or wetsuit all the time. If these thoughts are not unknown for you, I bet you are a fan of a daysailer.

These kind of boats are really booming and beside the well known MELGES, b/one, XTREME26, J/70 or the legendary DYAS and TRIAS and at least don´t forget the DRACHEN. Which is perhaps the definition of a daycruiser.

You see the concept is quite old, but still modern. It reduces sailing to the max. No electric, no hassle. When you have wind it will be cool, if there is no wind, it is your island of serenity with a beer or wind in your hands.

At the BOOT 2017 the topic shows us more the premium site of that kind of boats. We had a look at the TOFINOU which is since two years on my radar. But in that year I visited their display an I was excited. The materials and the design is a mixture of the elegance of the past combined with the step ahead. I like the carbon fibre elements, the colours and the wonderful lines of that boat.

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The one which is the definition of asceticism ist the ESSE with their three models. Every type of them is awesome. Incredible colors,whereupon colour is the wrong term. It´s just a attractive mixture between grey and white combined with a teak that makes you insane. The lines of the boats are so simple that you ask yourself; why I haven´t done it. The normal thing when you see something such beautiful. Think about Giacometti or the 911.

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Last not least the Black Pepper Code#. I saw it for the very first time at the BOOT. On the first view I walked by and than I stopped and thought, huh, that´s outstanding. A few minutes later of friend of mine told me the same and than we had a closer look. That daysailer is a benchmark. Unfortunately the price is also massive.

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BOOT Düsseldorf 2017 / CLUBSWAN 50

In 2016 SWAN celebrated its 50th anniversary. For that reason the Fins launched a outstanding yacht; the ClubSwan50. The 4th one-design-class in the history of Natur´s Swan.

The yacht is a revolution in pure and powerful sailing without loosing the pleasure in style. This boat is a hell of a yacht. Powerfull enough for an ambitious crew and a dynamic performance cruiser for a easy crew of two.

When I came on the Swan booth at the BOOT I was impressed by the yacht. You approach the ClubSwan50 from an angle and your eyes get lost at this massive keel. Your pulse get´s higher and than you will recognize the wavepiercer bow and the fat stern with the double rudder. Each of them has markes at the end like a samurai sword. It´s all for the hydrodynamic and it is a pity that you cannot see it all the time.

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The Rigg is very modern and inspired by the VOR65 Racers. The mast is quite in the middle of the boat with an extreme rake to the back. In combination with the boom, which is longer than the end of the yacht it is spectacular. It´s a kind of a PS4 optic. You know that design from rc yachts. I like that, it´s so excessive and WOW.

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The deck is huge and clean. Everything is at its place and reduced to the max. It´s all a question of the weight. You see that also in the cabin. It´s not the typical look of a swan, but you feel the Swan DNA. It´s all about weight. There are everywhere options to reduce more. In the inside there are also a few options which you can choose. E.g. the galley could be placed in the front. Whatever you like.

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At the end it is a real beauty and state of the art in yacht engineering. A kind of little TP52 which can also be sailed by a sporty family. The only weakness for me is the low freeboard with that open stern. Both looks great and sexy, but I cannot imagine that this combination is helpful for a amateur crew in heavy weather.  From my point of view a Swan must always be ready for the ocean.

SEAPOINT RACE – The Sailing Race between two Petrol Stations.

In the early summer Sebastian came to me and told me about a race which could be quite easy and cool. In the beginning there was the idea to go from Helsinki to Tallinn, but cause of I don´t know the race course changed and we went into the skerry landscape in the western part of Finnland. The Idea was to go on the boat which is the only way to come to SCOLA, that wonderful restaurant in Barösund. Good idea, I will be part was my first reaction. Particularly I´ve never been in the archipelago of Helsinki. Sounds like a cool trip and for me another chance to get back on Nautor´s Swan 51 EIRA after our Atlantic Crossing in 2012.

Skiffer Terrasse Skiffer Logo Seapoint Planning Seagul

Together with my fiancé I traveled to Helsinki and we landed there in a horrible rain shower, which gave us direct the feeling for the next days.

At the next day we had luck, the sun was shining and we had a good time in Helsinnki, which is an amazing town. Good mood, perfect style and cool guys there. EIRA herself lis lying at the dockyard of the Royal Yacht Club in Helsinki, which is on a wonderful little Island in the bay of Helsinki. It´s really a great and very historic place there.  Unfortunately there was not really time to enjoy, the briefing for the race is going to take place nearby. The aligner of the regatta is the local petrol station, named SEAPOINT. Therefore the regatta is called SEAPOINT RACE. The crew around that race is pretty cool. This was to be expected cause the logo and the colours of SEAPOINT are stylish. That means the people who created it must be cool. OK, this was a little outbreak, cause I´m in marketing and tend to realize those kind of detais.

Anyway the start in the rain was, what should I say . . . wet and windy, but the mood was good on the boat within our mixed crew and we had good food from the market hall in the harbour which we picked up direct with the boat at the market hall.

The line-up of the boats was impressive, incl. the crews. Regulation that it was intended as humor was then very seriously, regarding the crews and the boats. E.g. Sebastian´s SWAN was not the only one.

The landscape between the little islands is awesome. We have to come back when the sun is shining. That must be very nice there. The Race itself was really fun. You are well adviced if you have one sailor aboard who knows that area. Don’t try it it as a charter crew with a nautical chart. Do it with a pro. Trust me ist will be easier and you will see the landscape, not just the nautical chart.

In the late afternoon we docked the boat in Barösund and yeah there was – surprise, surprise – another SEAPOINT Petrol Station, which looks even better on that cosy island between the red cottages. After that „Disney Moment“ we entered the SCOLA Restaurant. The awards ceremony was in Finnish and therefore I had difficulties to follow, but overall I got the point. Unfortunately we were none of the winners but we had a great time.

At that time I had now clue about the Finnish Sauna Culture. But before we went to the Sauna, we had a phantasic dinner. That was really outstanding. My motivation to go to the sauna was limited, but there was no way to keep up that mentality. Perhaps the alcohol did its job to change that. Nevertheless a few minutes later I saw myself walking through the Finnish wood, paddling in a boat and find myself with parts of the crew in a cosy cottage with undefined drinks in my hands. We don´t talk about the rest of that evening, but we say thank you to my fiancé and the crew, who got me back on the boat.

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The way to the boat was quite long and that was good for my condition. Back in the saloon of EIRA the music was still on and yeah, funny again. The next morning was similarly hard. Good that there was a cute cafe behind the SEAPOINT Petrol Station where all the yachties got their breakfast and there was another funny story, but we don´t talk about it.

That´s it, back to Helsinki on an easy downwind course with not so much rain. The rolling sea was fine and the fresh air of the baltic sea gave us the energy back. When we came back to the Yacht Club, Nyländska Jaktklubben, I made a mistake and slipped from the dock into the harbour. The funny thing, I just got wet till the knees and my arms. The rest of the body was quite dry. OK on the other hand I was just a few seconds in the water; Sebastian lifted me up me up very quickly. Thanks at that point to you Sebastian!, cause it wasn´t so easy to get back on the dock.

All in all it was a perfect trip nearby Helsinki. If you ever have the chance for a cruise in that area, do it. It is unique and FinGuys are good guys. There is just one littel rule: don´t drink with them. You will loose.

Where to stay in Helsinki.

If I´m in any town my first look for a hotel is always the homepage of Design Hotels. That was also a good choice in Helsinki. We had there our first night, befor we get on the yacht. The hotel KLAUS K is a promise and really a good hotel. You can read my review direct HERE on Tripadvisor.

Get the PULSE.

Meine Segelerfahrungen sind ja sehr geprägt vom Katsegeln. Mir gefiel schon immer dieses Speedgefühl und die Einfachheit, die diese Spezies ausstrahlt. Wobei hier Einfachheit nicht zu verwechseln ist mit einfach im klassischen Sinne. Seglerisch ist ein Kat etwas anderes. Er ist viel sensibler und es braucht ein paar mehr Tricks, oder sagen wir Know-how. Mit Einfachheit meine ich mehr die Technik, die hinter den Booten steckt. Das Einhaken vom Groß am Topp, keine Klampen, oder die Rudermechanismen. Sagen wir so, Details am Kat sind oftmals cleverer gelöst und die Community die dahinter steht sind auch mehr Freibeuter wie Admiralität. Das ist schön, das macht es auch aus.

Auf der Hanseboot ist mir der Corsair Pulse 600 zum ersten mal in´s Auge gesprungen. Es war das erste Schiff welches ich auf der Messe gesehen habe und es war auch noch auf der diesjährigen BOOT faszinierend.

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Der Tri ist für mich der Inbegriff eines Daycruisers. Eigentlich prädestiniert für Binnenseen mit leichten Winden. Für Bayrische Seen ideal. Zumal das Schiff auch eben bei leichten Winden sofort anspringt. Klar, es fehlt der Bleikiel, kaum Tiefgang und er hat einen Carbon Mittelrumpf. Damit bist Du auf der Siegeseite. Schade nur, dass die Carbonstruktur nicht sichtbar ist. Bei viel Wind bringt er Spaß und und gut Druck in´s Schiff. Actionreich, wenn der Leeschwimmer durch´s Wasser knallt. Da gibt es dann am Ammersee dieses Französische Gefühl; Loick Peyron gleich über die Ozeane zu fliegen. Single handed eben, BÄMM. Wobei der PULSE auch mit bis zu 4 Personen gesegelt werden kann. Bei seiner Länge von 6m schaut das Ding eben auch scharf aus. Erst recht, wenn man ihn mit den Variantas aus den 60ern vergleicht, die da sonst so rumschippern. Auch die Mädels werden es lieben, denn die Trampoline zwischen den Rümpfen sind die wohl bequemsten Liegewiesen die man sich vorstellen kann und bei Wind kann man auch mal den MUSTO Kram raus holen und Spaß haben, ohne gleich im Neopren im Trapez zu hängen. Dafür bin ich nämlich langsam zu alt.

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Der ganze Tri ist im Handumdrehen trailerbar. Mir persönlich ist das nicht so wichtig, da ich lieber im Revier bleibe. Da aber hat das Schiff den Vorteil, dass es locker um die Boje schwojen kann und das bei eigentlich null tiefgang, das macht ihn auch zum Bojenkönig in seichtem Gewässer.

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Bleibt zum Schluss noch der Preis zu erwähnen. 40.000 EUR, eher einen Deut mehr sollte man sich schon dafür bereitlegen. Dafür gibt´s dann aber eine echt heiße Optik, dabei möchte ich nur die drei negativen Steven erwähnen. Irre. Wobei am heißesten finde ich die Kiste, wenn man die Schlupfkajüte abnimmt und der Mast dann auf diesem Targa Bügel steht; das hat Style. Im Frühjahr beginnt das Testseglen, wir werden sehen, wie es sich dann anfühlt. Bericht folgt.

PULSE flying Pulse Trailer

BOOT Düsseldorf / OYSTER is really a class of it´s own.

My first encounter with a OYSTER YACHT was at the Antigua Sailing Week in the noughties. You have to know that is quite a familial race. At one evening in any bay we were invited on a OYSTER of an Italian owner and we had espresso and lots of Heineken. That was the Moment I realized that the decision for a yacht of that wharf is a decision of your heart. This boat gives you a feeling of security combined with performance.

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A few years later I saw that kind of ocean going majesties of the sea at the ARC and there I felt it again, the spirit of the OYSTER Owners. It ist a special cohesion they have. After that I started to have a closer look to that boatbuilder.  The funny thing is, that the wharf was est. in 1973, like me. That increased my feeling for Oyster, of course. Above that the OYSTER WORLD RACE which was invented by OYSTER istself is another milestone in the character of OYSTER. The idea is quite simple, if your are a owner you can be part of that rallye which goes around the world. It´s a world rounding within a community of people with the same toy. Good idea, Bro!

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All in all that SemiCustome Yachtbuilder is really a Brand of the Ocean. In 2016 the yhad just one Boat at the fair. In 2015 there were two of them. Nevertheless every boat they show at the BOOT is always a owner´s boat. Therefore it is unfortunately not allowed to make pix inside. That´s a pity since I visited them the first time. Perhaps we can handle it in the future.

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Above that we talk about the problems with the keels, but I just get a standard PR answer regarding that tremendous topic. I will look at that fact in the future and will inform you regarding that keel subject. Above that I will tell you soon more about the OYSTER WORLD RALLYE. Till that point; save your money. The OYSTER is no bargain.

BOOT Düsseldorf / The World is chaning and BENTE is in the Lead.

Diversifikation ist das Zauberwort. Anders formuliert, es ist schwierig nur ein Produkt auf dem Markt zu haben. Da kann einem schnell die Luft ausgehen. Auch hier macht BENTE wieder einiges richtig. Eben erst war der Launch der BENTE24 und die Crew um Bente denkt schon an die nächsten Entwicklungen. Das faszinierende daran ist auch hier wieder das Mindset der Burschen. Sie denken nicht shclicht an andere Boote, sondern um das Drumrum, was können wir noch neu machen, wo ist noch Spielraum, um Neues zu formen. Inspiriert Durch die Automobilbranche geht es nun um Sharing, ähnlich eben wie DriveNow. Ein Thema das brandaktuell ist und die Welt verändern hat. Klar, Eignergemeinschaften gibt es seit je her, aber auch die Gemeinschaften müssen sich um Antifouling und Liegplätze kümmern. Ein Grund z.B, warum ich keine Yacht besitze. Das klingt immer so übertrieben, aber Fakt ist, eine Yacht ist machbar, aber der Wille ist nicht da. Klar, wir reden hier nun von 40ft Mainstreamdingern auf Malle, nicht von der SWAN oder WALLY in der Karibik.

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Also angenommen wir besitzen eine 42er Hanse auf Malle. D.h. wir buchen uns billiger Flüge und sind so oft es geht dort und sind im stress zwischen schreienden Kindern und Reparaturen. Außerdem haben wir auch noch ein Wetterthema, was unsere Lust vielleicht auch einbremst. Darüber hinaus können wir an einem Wochenende in Palma nach links, rechts und wieder zurück. Kurzum es nervt, kostet viel Geld und es ist eine persönliche Einschränkung. Das Ergebnis ist, ich will gar keine Yacht. ich bin überzeugter Charterkunde  und hab‘  meinen Sportkatamaran am Ammersee liegen. Der kostet nix, bringt einen irren Spaß und beim Chartern bin ich all over the World am Start und muss mich nicht um Kram kümmern.

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Genau diesen hasslefree Approach will BENTE unterstützen. Dafür arbeiten sie an einer BENTE 20, die über eine APP gebucht und genutzt werden kann. Das Boot selbst konnte ich auf der BOOT in einer Art Peep-Show bereits sehen. Auffällig war, dass sich Stephan Boden und Alex Vrolijk sehr bedeckt halten, was den Antrieb betrifft. Also einen Mastfuß z.B, konnte ich auf dem Concept der  BENTE20, die in einer spektakulären Peep-Show-BOX ausgestellt war, nicht erkennen. Denke nun auch nicht, dass es ein Motorboot wird, wobei?!  Nein, ich denke eher an eine Cat-Takelung, also wie ein LASER. Vielleicht ja aber auch ein Laser-Rigg plus Gennaker. Das wäre geil. Wir werden es sehen und bleiben an der Story dran.

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