Borne Béton – Ein Poller gibt Licht.

Maritimes Design begegnet uns of im Fashion Bereich, eher selten im Bereich Architektur und Design. Daher sticht dieses Leuchtobjekt besonders in´s Auge, das mich als Segler an einen Poller erinnert. Pur, nüchtern und aus Beton. Bahnbrechend in seiner Zeit der Entstehung.

Gerade im Kontext der Brutal Architektur der 60er und 70er Jahre waren die die Franzosen schwer damit beschäftigt krasse Architektur- und Wohnlandschaften zu formen. Ich denke hierbei nicht nur an das urbane Umfeld, sondern auch an Freizeitorten wie La Plagne oder Port Carmague. Angefangen hat Le Corbusier schon Ende der 40er mit neuen Wohnkonzepten wie dem Unité d´habitation in Marseille zum Beispiel, der Mutter aller Plattenbauten, oder eben Brutal Architektur wie es heute genannt wird. Für diesen Wohnkomplex gestaltete er eine Lampe für den Außenbereich, der den Charakterzug eines Pollers hat und in Kombi mit dem Sichtbeton Look natürlich auch gerade heute wieder fasziniert.

 

Gesehen habe ich die Lampe im Oktober diesen Jahres auf einem Designabend der Firma NEMO in München. Die Firma entwickelt eigene Lampen und Leuchten. Parallel dazu widmet sie sich aber auch der Neuauflage von Designklassikern. Die BORNE BÉTON ist eine aus der Serie dieser Master-Kollektion, die an diesem Abend in den Räumlichkeiten der Agentur Markenkultur gezeigt wurden.

 

 

Adriatic Pleasure Cruise Croatia 2017.

Der Sommer geht leider zu Ende, aber es gab noch ein Highlight für HighTide; unser traditioneller Easy-Cruise in Kroatien. My 1st Mate, our Boat and me. Dieses mal wurde es eine DUFOUR 350 GL. Ein wunderbares Boot, der Detailbericht zum Boot selbst folgt asap in einem separaten Post.

 

Für 2017 haben wir uns als Startpunkt die Marina Kremik ausgesucht. Das ist südlich von Primosten. Wir planten einen Törn in Richtung Norden in die Südkornaten, also Mitteldalmatien. Ziel waren die Inseln Zirje, Kakan, Kaprije und Zlarin.

Aufgrund der Wetterlage hatten wir nicht ganz soviel Zeit wie angedacht. Plan war es auch noch weiter nach Norden zu gehen. Nach Murter wäre ich gerne noch gesegelt, das gab dann aber die Zeit nicht her. Wir hatten die Woche vor Abreise schon eine schlechte Wetterprognose und es besserte sich auch nicht wirklich.

 helming heading upwind steering

 

Traditionell kaufe ich mir immer den Meeno Schrader Törnberatung/Wetterprognose für Rund 90 EUR. Denke aber das ich das zukünftig nimmer beziehen werde. Mit all den WetterAPPS und dem Kroatischen Seewetterbericht sind es die 90 EUR nicht mehr wert. Zumal ich ab Zustellung keine Updates bekomme. Wetter ist Veränderung.

Geflogen sind wir wieder easy mit der LH von MUC nach Split. In einer guten Stunde waren wir dort und dann zack, zack mit UBER in den Hafen. Direkt bei CHILLA SAILING geklopft und unsere ziemlich neue Yacht übernommen. Das Chilla Team ist jung und kompetent und setzt sich sehr für eine gute Ausstattung der Boote ein. Anton, der uns das Boot übergeben hat erklärte alles en Detail und sagte uns auch worauf wir achten müssen und was ihm wichtig ist. Ja, die Übergabe hat sogar richtig Spaß gemacht. In Kroatien habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Einchecken wie im Hotel ist. Die Betten sind schön gemacht, die Handtücher drapiert. Wunderbar. Besonders gefreut haben mich die weißen Handtücher. Das ist stylo. Oft habe ich auch schon so bunte Muschelprints etc. erlebt. Hier nicht, hier war alles abgestimmt, inkl. Küchentüchern und Toilettenpapier. Basics eben. Da kommt schon zu Beginn ein gutes Gefühl auf. Wie im Hotel eben.

Im Supermarkt der Marina haben wir dann provisioniert und waren klar. Nur das Wetter war alles andere wie klar. Es tobte und regnete. Das war insofern echt irre, da die Marina ja für ihre geschütze Lage bekannt ist. Hier hat es aber geschüttet, als gäbe es kein morgen.

 

 

Am DI war es dann soweit. Wir können auslaufen, das Wetterfenster passt. Wir habe SE mit rund 12kn, ideal. Unseren Törnplan haben wir verändert. Aus unserem einwöchigen Törn bleiben ja nun nur noch 4 Tage übrig:

Day 1: Marina Kremik – Zerje, Bojenfeld Tratinska, 250kn

Day 2: Zerje – Kakan, Bojenfeld Potkucina, 200kn

Day 3: Kakan – Zlarin, 140kn

Day 4: Zlarin – Marina Kremik

Distanzmäßig sind die Etappen easy. wir machten immer so knapp 20nm am Tag. Wichtiger war uns der Weg. Durch die nahen Ziele konnten wir genießen und Schläge machen wie es uns gefällt. Wir hatten ja auch einen Gennaker an Bord den wir einsetzen wollten. Am 2. Tag nach Kakan konnten wir diesen auch richtig gut einsetzen. Am dritten Tag hatten wir auch noch einen irren Downwind Kurs, aber bei 17kn brauchen wir den zu zweit nicht mehr setzen. Wobei setzen und segeln nicht das Thema sind. Ich habe dann Schwierigkeiten beim Bergen. Wer mir hier Tipps geben kann, gerne.

 

 

In Tratinska buchten wir über die „MySEA“ APP, in den anderen beiden Buchten war eine Resevierung leider nicht möglich. Schade, denn das ist dann immer so ein pokern; lange draußen bleiben und segeln, oder früh rein und sicher an der Boje liegen. Das ist immer der schmale Grad. Klar, am Ende kannst dann auch ankern, aber auch hier wieder, doof zu zweit. Da habe ich dann immer die Ankerwache und den Hassle, wenn es nachts nicht hält. Hatte ich, brauch ich nimmer.

Die Restaurants in den Buchten waren allesamt großartig. Meist hatten wir eine umwerfende Vorspeise mit lokalem Schinken und Käse und als Hauptgang einen Fisch mit Mangold und Kartoffeln. Ein wirkliches Geschmackserlebnis. Könnt´gleich wieder essen. Wobei auch hier selbst Anfang Sept. eine Reservierung nicht schadet.

 

 

Alle Infos zur Planung haben wir wieder aus dem 888 gezogen. Das war wie immer eine sichere Bank und macht auch Spaß. Erstaunt hat mich, dass es nicht wirklich Törnempfehlungen für eine Woche nach Norden geben hat. Mei, wahrscheinlich aber ist es eben so easy in den Südkornaten, dass eben jeder direkt sein Ding macht.

 

Bin gespannt wo es uns nächstes Jahr hintreibt. Hab mir extra schon einmal ein paar Kuna als Reserve übrig gelassen. Angedacht ist eine Woche ab Zadar, oder doch wieder Split und schnell an Hvar vorbei nach Korcula. We will see.

 

 

 

 

Extreme Sailing Series – back in Hamburg.

The America´s Cup is quite over, but we are all keen for the next challenge. We will be in New Zealand, but nobody  knows on which boats we will race than. I think it will be foiling catamarans again. On the other hand there are a few sailors which expects foiling monohulls. That days the America´s Cup legend Dennis Conner was talking abouzt 90ft monohulls. We will see. Let´s go back in the harbor of Hamburg where the EXTREME SAILING SERIES takes place for the third time. It is a great chance for the the young guns to be on one of that high performance foilers. The GC32 Class is the entrance for the international racing circus and the chance to get a member at one of the America´s Cup Syndicate.

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In 2016 we had enough wind in Hamburg for sailing. At least the catamarans just need about 6kn to get the lift out of the water. Unfortunately in August 2017 we just had gusts with 6kn but a lot of rain. The typical Hamburg Conditions. In that conditions it was really good, that Land Rover is the supporter of the Extreme Sailing Series, cause they had a big on-site set-up. You can get there a feeling of the off-road capability of the whole Land Rover range or you get a test-drive with one of the Land Rover Fleet. Unfortunately the time of the Defender is over. The world is crying. That´s really a pity. The next which will fate this fate will be the Mercedes G-Modell. His military licence will also expire and that´s it. But that´s another story, back to the test-drive. I drove the brand new VELAR and all I can say; that´s the car you´re waited for. Soon you will get more experience about it on my blog.

  

 

Back to sailing. It was still raining and there was still no wind. Therefore we enjoyed the delicious food and had a look at the guests, the sailors and VIPs. On Tuesday for example the senator for sports of Hamburg came and had a look what´s going up in the harbor. Above that we had a lot of 49er Racers and young guns who had a look at the race.

 

Last not least a fun fact makes the round at the paddock. Just that week they made the comparison between the The NACRA17 with the standard dagger board and the foils. The result is surprising. The foils are slower! But the pros in Hamburg are the opinion that will be changing when the skippers will get more experience.

 

 

We will see what the foiling generation will bring us in the near future. What do you think? Just tell me via comment. Right now we are talking about monohull Foilers?

 

Where to stay:

I was located near the dock in the Hafencity in the SIR NIKOLA Hotel which was one of my best hotel experiences ever. Here you will finde the link to my Hotel Experience in detail.

Feel the Heat on a Extreme 40 Catamaran.

Back in the 90ies I have been at Lake Garda with my parents to have a look at F40 Catamaran Race. That was very exciting for me as 12 year old LASER Sailor. Over the years I have been on many Boats including the G32 Foilers and now there was a chance to get on one of the Extreme40. It´s one of the last before the Extreme Sailing Series get´s their foilers.

 
 

At the end it is cool, cause it has more the catamaran feeling. The foilers are foilers. That´s quite an own species. The Extreme40 incarnate the pure catamaran feeling. Yeah, it´s like a DART 18 in big size. The speed-up and rising of the hull; pure cat feeling. Just bigger and faster.

The Crew was quite cool. We had Massimo the skipper, his maintrimmer and the bowman. Each of the are real pros. They know what they do and they have fun with it.

  

You can choose if you will just sit there and enjoy this wonderful cruise or you can also be part of the crew. You can be a helping hand. That was exactly my intension and it was great. In the beginning I have been critical about it. Cause it was noch cheap and I was afraid that it is just a tourist cruise. We know that from other countries. The skippers are sometimes not motivated and lazy. Here at SAILING DU LAC / SEGNANA it is totally different. They are highly motivated.

In the morning I was highly critical, cause we had no wind (vento). I asked the management and the said no worries, it will come and they were right. All in all it was a perfect ride.

Where to stay:

In Torbole the hotels are mostly quite easy, clean and fine. At that time we booked the Hotel Villa Alberta and it was quite a new experience at Lake Garda. The rooms are fine, the lago standard. A bit too small, but OK. You are not in the room anyway. The oustanding part of that hotel is the service in total. All of the stuff members are very helpful. Above that the hotel has many additional services. There is for example a very serious look for the bike garage. Not everybody can go there. That´s a service which is very important. Another point which was quite cool; the yoga session in the morning at the lake. That was a premier for me in over 25 years at the lago. Why didn´t we do that before? The breakfast is served in a kind of veranda. That´s amazing to say hello to the day. Especially cause there are turtles at a pond where you can look at. Here you will find my rating on TripAdvisor.

Palmavela – Being Part of it.

There are a few races around the world which are really awesome. The Palmavela Regatta in Palma is one of that legends. In 2017 I got the chance for it. Our Race-Skipper Sascha Jäger called me a few month ago and told me about his vision, getting part of the Palmavela. He found a way to get a race yacht which is based in bay of Palma. I need no second to say yes to him. I knew the boat, I read about it in the last years. She was built for racing. SIEMENS MOBILE sponsered it in their high point and JOT was the fastest yacht in the bay.  That´s years ago. In the meantime Oliver Ochse does it´s trainings on that boat and we get it for the PalmaVela.

  palmavela

 

palmavela stopper deck  palmavela wally harbour rcnp

 

That´s a cool move, cause at least it´s a race boat, an old one and marked by the years. She´s really not a beauty and everything is kind of broken. We had a broken backstay, lots of backlash in the rudder, but the dacron sails with the impressive number ESP7000 were brilliant. We had a fast mainsail and two foresails. One for more and one for less wind and also two spinnakers. Unfortunately we destroyed one in the training. That´s a pity.

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Palmavela skipper steering downwind

The Crew of Sascha was a brilliant mix of sailing soldiers with a highly developed sense of celebrations. We had a triad aboard:

  1. The most smashed racer
  2. The booziest crew
  3. …and the best atmo&performance.

crew mannschaft palmavela regatta palmavela startboot

In total we had three days of training and 3 racing days. The first training day was the hardest. Evreyone has to find it´s position on the boat. We had to organise the processes and manoeuvres aboard. We really get better on the second day. The weather conditions were awesome. Plenty of sunshine and enough wind. Above that it was fascinating to see all the WALLYs on the water, which also do their training exercises.

fock bowman palmavela mast palmavela racing regatta

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palmavela krängung palmavela racing regatta spinnaker palmavela racing regatta

At the 3rd day we were quite good on the water. That´s amazing, cause in the meantime we had the 2nd night in the Bierkönig, Ballermann and Mega Park. Yeah we had the Mallorca full contact programm. From the Royal Yacht Club (RCNP) to the sediment of mankind and I have to say, everything of it has it´s charm.

steering palmavela wally palmavela

palmavela gill helly hansen palmavela marked

unter deck, palmavela segel tacking kante palmavela

The first race day was coming and we were all very excited. Particulary cause of our new spinnake, which we will hoist for the very first time, cause we broke the other in the last training day. At least it´s just another Spi, therefore we managed it quite good, instead of our whole race. We don´t get the speed in the first race. Don´t know why, it was not our day. For this we were better the next two days and in total we were better than expected. We had a top speed with „JOT“ of about 14,8kn and in total we finished in the last third. Which is quite cool, cause we were the punks and the only crew which was not paid for it. If there should be a ranking for amateurs, we were first, for sure.That´s a move for underdogs. We were part of the PalmaVela. That cries for new challenges.

In total it was a lifetime experience and we had a perfect crew of different yachties.

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yachts palmavela anchoring wally palmavela

palmavela wally yachts palmavela racing regatta

 

Where to stay.

We stayed in Palma in the LAS ARENAS, which was fine for our mission. It was quite cheap and we had breakfast and dinner. Both was not delicious. We go out for dinner every evening. There are so many good restaurants and tappas bars along the coast. All of them were awesome. In the Hotel we just took the breakfast and there the basics. Eggs, Toast and Fruit. Everything else there is not constitute a recommendation. In a Nutshell, the location is quite good and very closed to PURO BEACH. The rooms are clean and OK for sleeping. We had the „all incl.“ and therefore it was cool to get a few drinks between the shower and the nightlife.

Croatia reloaded. Segeln in einem perfekten Umfeld.

Kroatien war nicht mehr wirklich auf meinem Radar. In den Nougthies war ich dort viel segeln, dann ist es aber irgendwie eingeschlafen. Seit 2014 aber spüre ich einen richtigen Ansturm auf CRO in meinem Freundeskreis. Kein Wunder, wenn ich mir derzeit Europa ansehe. Da macht CRO einfach Sinn, denn in Griechenland hast Du ein komisches Gefühl und in der Türkei ergreift Dich kein Urlaubsgefühl mehr und die Stimmung wird überdeckt durch die Tatsache, dass Du in einer Diktatur bist. Darüber hinaus fühlst Du Dich auf den Flughäfen auch nicht mehr wohl.

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Kurzentschlossen suchte ich also für Sommer 2016 noch ein Schiff für uns beide. Wobei Schiff wohl übertrieben ist. Wir wollten einen easy Cruise zu zweit machen und diese Tatsache nur vier Hände an Bord zu haben schränkt die Größe ein, oder ich bin einfach nicht fit genug 85qm Gennaker ohne Bergeschlauch zu bergen, oder das Ding überhaupt zu handeln.

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Daher dachte ich, dass es einfach ist so ein kleines Boot zu finden, aber Pustekuchen, Kroatien ist wirklich ausgebucht. Mein Trick war dann bei Österreichischen Charterfirmen zu suchen. Unsere Nachbarn haben einen noch besseren Zugriff auf die Angebote in deren – sagen wir – Nachbarland. Wir flogen direkt von MUC nach Split, gerade mal eine Stunde Anreise. Das ist schon Wahnsinn. Im Charterhafen angekommen war ich erstmal überwältigt von dem Trubel dort. Gut, es war HighSeason und es startete am gleichen Wochenende die YACHTWEEK.

Das Boot selbst wurde dann direkt über BANTOURS.hr an uns übergeben. Eine DUFOUR 38 aus 2008 mit einem 2016er Refit über Mayer-Yachten. Der Service war sehr gut. Die Einweisung perfekt. Einziges Manko. Wir mussten ewig in der Sonne warten, bis wir dran gekommen sind. Aber mei, es war SA und eben Bettenwechsel, klar, dass es da a bissl zugeht. Als wir dann an der Reihe waren lief es aber wie am Schnürchen. Unsere Betreuerin nahm sich Zeit für uns machte ihren Job souverän und sauber. Man wünscht sich richtig, dass man das nächste mal wieder auf sie trifft. Deal.

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Unser Kurs war easy und sehr klar. Ablegen in Kastela, dann weiter nach Hvar zu den Dracheninseln und übersetzen nach Vis. Von dort dann zurück über Drevnik Mali nach Katela.

Die Bedingungen im August sind super und für diesen Törn wählte ich zum ersten mal die NAVIONICS APP zur Planung und zur Durchführung. Erstaunlich wie gut die APP funktioniert. Eine wahre Erleichterung und Erweiterung der Navigation. Klar, die Karten waren auch noch an Bord. Sogar sehr viele und allumfänglich, auch eher selten. Den Kartenplotter hatten wir natürlich auch aktiviert. Aber beides lief eher im Hintergrund. Den korrekten Eintrag auf der Karte mache ich aber dennoch auch noch, für den Fall der Fälle. Den Kartenplotter nutzte ich nur zur Ankerwache. Wobei es auch hier schon bessere Apps gibt wie über den Plotter von Raymarine.

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Ein absolut notwendiger Begleiter für mich war das 888 Küstenhandbuch. Dieses Werk ist ein Muss auf einem Kroatien Törn. Ich kannte es bis dato nicht, aber mein Freund Sascha Jäger hielt es für unabdingbar und ich bin heute noch für seinen Tipp dankbar. Das Heftchen ist eine Mischung aus schematischen Karten, spannenden Infos und einem gewissen Witz. Also unbedingt kaufen.

Der Törn selbst war easy und lief wie geplant. Das ein oder andere mal wählten wir einen andere Bucht als vorgesehen. Die Route aber blieb prinzipiell. Die Bedingungen im August in dieser Gegend sind gemäßigt. Wind ist eher zu wenig. Daher buchten wir auch noch den 85qm Gennaker, der uns bei diesen Windverhältnissen gut angeschoben hat. Nur das Bergen alleine ohne Hilfsmittel, geht so.

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Hvar selbst war ein Highlight. Alleine schon, weil wir dort den Rest von München getroffen haben, das ist echt Wahnsinn. Die Stimmung ist ausgelassen, mediterran und cool. Das Beste aber, ausgerechnet wir ergaunerten uns einen Bojenplatz mitten im Hafen. Das war quite cool.

Die Dracheninseln welche Hvar vorgelagert sind eignen sich ideal zu Segeln. Prinzipiell könnte man auch direkt mit dem Catamaran rübersegeln. Das ist echt ein Steinwurf entfernt, unzählige Buchten. Großartig auch der Club CARPE DIEM. Das ist natürlich der Hit, wenn man mit der Yacht direkt vor dem Club ankern kann und dann am Abend mit dem Dinghy rüberzwitschern kann, geil.

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Der Rückweg nach Trogir war natürlich traurig. Eine Woche geht schnell vorbei, trotzdem war es aber auch seglerisch ein Erlebnis. Am letzten Tag tröpfelte es auch ein wenig und wir mussten ohne Wind, aber mit Maschine nach Split an die Tankstelle. Da war die Hölle los und im Hafen lagen die Yachten wie an der Perlenkette, um an den Zapfhahn zu kommen. Das lief aber tatsächlich ganz diszipliniert.

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Die Rückgabe des Schiffes lief problemlos. Wir waren auch schon eher dort, da es absehbar war, dass es gegen Spätnachmittag eng wird, wenn alle zurückkommen. Bei einer Crew von zwei willst den Stress aber nicht. Da lagen wir dann vertaut am Steg und hatten eine wunderbare Woche, to be continued.

BOOT Düsseldorf / MORE55 is the eyechatcher of the fair.

I was in between two appointments when I crossed the booth of MORE Boats. I don´t know anymore if I first saw the yacht or the corresponding hostess of the display. Both were exciting.

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First of all the hosts were the most stylish on the fair and that should be an extra post. Back to the boat. The colour in light blue looks different to the rest of the yachts in that price range. On the first view you can see that it is a performance cruiser. Sporty lines, a low greenhouse and the tables in the cockpit are easily to restore complete. That´s a bid. Above that the deck is quite clean and promises racing. You see a lot of skylights which makes the cabin very light. The sheets are running under deck; looks great, but I´m afraid of it. Just in case something happens. At that point it is difficult to replace them.

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With about 16m length and 5m wide you have also enough space in the cabin. The interior was too dark for me. There are other boats on the fair which are more modern in the cabin. But they told me that you can get a lot of different kind of wood and colours. We have to see. The Details are not clever and the colour matching is not really conservative maritim, but also not modern. That´s a pity compared with the exterior. Whereupon especially for the fair they made a plexiglas floor where you can see the stainless-steel frame of the boat. That´s a highlight. Also the different door handles, they look strange but they feeling good in your hands.

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Another cool thing is the dinghy garage. Cause of the wide stern you can store the dinghy crossways. That´s cool but difficult to get in I think. In the version on the BOOT the yacht also had a skipper´s berth in the bow which is quite small, but everything is there. Fair enough.

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The MORE55 is build in Croatia. Therefore you will find a big fleet there and above that MORE is also offering a charter fleet there. I know I will BOOK it. I´m really taken with the MORE55. It is a true performance cruiser. You feel the passion of the team. Their idea was to build a fast cruiser and they had a few meetings with different wharfs and no of them could realise their idea. Therefore they build it by their own. Good story!

BOOT Düsseldorf 2017 / CNB, that´s performance cruising.

CNB was on my radar for the last years, but I hadn’t the chance to look at them. The days at the BOOT were always to busy. In 2017 it was my goal to look at them. That viewing changed my life.

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I get on the booth for my appointment with Vincent. Unfortunately he was not available at that time and the CNB team was very sorry that he wasn’t available. They were very committed and asked me if it is OK when another colleague will show me the yacht. For sure it was fine for me and I met Cedric Beaumont, he´s not just a expert of CNB, he is always the skipper of the wharf. He´s a real genius in sailing. He startet his Ocean Career four years ago. He was at a point where he asked himself what to do? He had a save life, but he decided to do something with passion. Chapeau. He did, what all of us wanted to do. Right now he´s the skipper for CNB and for the owners of CNB yachts who needs his support on the oceans around the world. From my point of view CNB get´s the right man for that job. He has the skills and the passion you need for that job.  Perfect conditions to get the boat explained by him. With his expertise, I get the info I need.

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The CNB 76 is quite pure, the first impression is the flush-deck. There is nothing where your eyes get stopped. It´s all in the flow and a pleasure if you like it pure and simple. The lines are straight and elegant. It´s a unique styling of the yacht. One USP is the decksaloon. If you are insight you have a 360° view. That´s really awesome. Especially when you see the mega winches in Front. At the back you see the two outboard helms, which are at the right place. The finish of them is one of the best I´ve ever seen. A mixture between carbon-fibre and wood. Really awesome craftmanship. Back in the insight; the design is outstanding. There is no yacht which has a interior like that. It´s quite light and open. Above that you see a lot of good ideas. Most of them I like the sofa on starboard. You can combine it as one sofa, or you have two club chairs beside a sexy storage for your drinks. You have to see that awesome. The only thing which doesn’t match my style are the Philipp Starck lamp FLOS Miss K ALU. That´s a relict out of the 90ies.

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CNB itself stands for Construction Navale Bordeaux and is part of the Beneteau Group. That makes them convenient to produce, in which convenient is relative. We are talking about luxury yachts. We don´t talk about the price. It´s enough. But much more importantly in this group construction is the way CNB can produce for that price. You will get a modular build scheme which make your yacht semi custom. Another benefit of that modular system is the time to build. You will get your dream within six month.

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When you are aboard it takes no minute that you realise for what the boat is build. Yeah you can do races with it. Yeah you can do a show-off in St. Tropez. The real sense of the yacht is performance cruising and you can feel it. It´s not a yacht for posers. It´s a beautiful boat for connossieurs.

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You can also see that in the daily needs aboard. There is for example a powerful pump in the storage for a fast inflating of the stand-up boards.

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At the end I´m addicted to that yacht. I cannot understand why I haven´t been there before. For now on CNB is always on my radar. I´ve checked the charter possibilities today on MerexYachts. I have to be on one, sooner or later and than I will give you the cruising report.

BOOT Düsseldorf / A Day for a Daysailer.

Sailing is the essence of all. It helps you very fast to find yourself, or it helps you to forget all around you. Yes, it´s a kind of a meditation. With a big ship it´s sometimes very complicated to go for a quick cruise in the evening or on a sunny Sunday. On the other hand the catamaran, or the Laser is much to wet and you don´t want to wear a neopren, or wetsuit all the time. If these thoughts are not unknown for you, I bet you are a fan of a daysailer.

These kind of boats are really booming and beside the well known MELGES, b/one, XTREME26, J/70 or the legendary DYAS and TRIAS and at least don´t forget the DRACHEN. Which is perhaps the definition of a daycruiser.

You see the concept is quite old, but still modern. It reduces sailing to the max. No electric, no hassle. When you have wind it will be cool, if there is no wind, it is your island of serenity with a beer or wind in your hands.

At the BOOT 2017 the topic shows us more the premium site of that kind of boats. We had a look at the TOFINOU which is since two years on my radar. But in that year I visited their display an I was excited. The materials and the design is a mixture of the elegance of the past combined with the step ahead. I like the carbon fibre elements, the colours and the wonderful lines of that boat.

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The one which is the definition of asceticism ist the ESSE with their three models. Every type of them is awesome. Incredible colors,whereupon colour is the wrong term. It´s just a attractive mixture between grey and white combined with a teak that makes you insane. The lines of the boats are so simple that you ask yourself; why I haven´t done it. The normal thing when you see something such beautiful. Think about Giacometti or the 911.

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Last not least the Black Pepper Code#. I saw it for the very first time at the BOOT. On the first view I walked by and than I stopped and thought, huh, that´s outstanding. A few minutes later of friend of mine told me the same and than we had a closer look. That daysailer is a benchmark. Unfortunately the price is also massive.

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BOOT Düsseldorf 2017 / CLUBSWAN 50

In 2016 SWAN celebrated its 50th anniversary. For that reason the Fins launched a outstanding yacht; the ClubSwan50. The 4th one-design-class in the history of Natur´s Swan.

The yacht is a revolution in pure and powerful sailing without loosing the pleasure in style. This boat is a hell of a yacht. Powerfull enough for an ambitious crew and a dynamic performance cruiser for a easy crew of two.

When I came on the Swan booth at the BOOT I was impressed by the yacht. You approach the ClubSwan50 from an angle and your eyes get lost at this massive keel. Your pulse get´s higher and than you will recognize the wavepiercer bow and the fat stern with the double rudder. Each of them has markes at the end like a samurai sword. It´s all for the hydrodynamic and it is a pity that you cannot see it all the time.

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The Rigg is very modern and inspired by the VOR65 Racers. The mast is quite in the middle of the boat with an extreme rake to the back. In combination with the boom, which is longer than the end of the yacht it is spectacular. It´s a kind of a PS4 optic. You know that design from rc yachts. I like that, it´s so excessive and WOW.

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The deck is huge and clean. Everything is at its place and reduced to the max. It´s all a question of the weight. You see that also in the cabin. It´s not the typical look of a swan, but you feel the Swan DNA. It´s all about weight. There are everywhere options to reduce more. In the inside there are also a few options which you can choose. E.g. the galley could be placed in the front. Whatever you like.

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At the end it is a real beauty and state of the art in yacht engineering. A kind of little TP52 which can also be sailed by a sporty family. The only weakness for me is the low freeboard with that open stern. Both looks great and sexy, but I cannot imagine that this combination is helpful for a amateur crew in heavy weather.  From my point of view a Swan must always be ready for the ocean.